Leben

Markus J. Lehmkuhl, geboren 1968

Der Wissenschaftler
Zwischen 1994 und 2000 Studium der Biologie und Journalistik an der Universität Dortmund. Seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Wissenschaftsjournalismus der Freien Universität Berlin. Seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich, INM-8, Ethik in den Neurowissenschaften.

2005 Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit „Risikoverarbeitung im Kontext. Die Rolle von egozentrierten Netzwerken und der Massenkommunikation bei der Bewältigung der BSE-Krise 2000“. Auszug aus der Arbeit ausgezeichnet als bester Tagungsbeitrag eines Nachwuchswissenschaftlers auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPUK) 2005 in Hamburg.

2002 bis 2011 Lehraufträge an der Universität Dortmund, der Burapha University, Thailand, der Universität Helsinki und der Universität Göttingen. Mitglied des European Network of Science Communication Teacher und des UN Expert Roster für Risk Perception und Science Communication.

2002 bis 2008 wissenschaftlicher Berater für das Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus der Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh (http://www.bertelsmann-stiftung.de). Mitherausgeber des Lehrbuchs über Wissenschaftsjournalismus: „Wissenswelten. Theorie und Praxis des Wissenschaftsjournalismus.“

2008 bis 2010 wissenschaftlicher Leiter des europäischen Forschungsprojektes „Audio Visual Science Audiences (AVSA)“, Fördersumme 500.000 Euro. Im Rahmen dieses Projektes haben fünf europäische Forschungsinstitutionen eine Strukturanalyse der Wissenschaftsberichterstattung in Radio und Fernsehen in Europa erarbeitet. (Homepage)

Seit 2010 wissenschaftlicher Leiter eines Teilbereichs des europäischen Forschungsprojektes „Perceptions and communication of food risk/benefits across Europe (FoodRisC)“, Fördersumme 1,8 Mio Euro. Im Rahmen des Projektes erarbeiten 17 europäische Forschungsinstitutionen Konzepte für eine verbesserte Kommunikation von auf Lebensmittel bezogenen Risiken. (Homepage)

Seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG Projekt „Journalistische Konstruktion von (Un-)Sicherheit: Semantische Transformationsprozesse in der Berichterstattung über Neurowissenschaften" am Forschungszentrum Jülich. (Projektseite)

Der Journalist
Studienbegleitende Praktika bei dpa, Nordwestzeitung Oldenburg, Mitteldeutsche Zeitung Halle. 1996 bis 1997 Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk, Köln. Anschließend freiberufliche Tätigkeit u.a. für Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Publik Forum, Deutschlandfunk und WDR. Zwischen Februar und Oktober 2000 Redakteur (Wirtschaft) bei der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Seit April 2007 Chefredakteur des online-Magazins „wpk-Quarterly“ (Weblink).

Der Journalistenausbilder
Zwischen 2001 und 2005 Ausbilder am Journalistenzentrum Haus Busch in Hagen. Seit 2005 Trainer an der Medienakademie Düsseldorf und der Akademie für Journalistenausbildung, Hamm. Themen: Recherche, Texteinstiege, Kommentar.

Der Medientrainer
Seit 2002 - 2008 Medientrainer für Wissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin, der FU-Berlin, dem DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg sowie der Universität Witten-Herdecke.

Der Handwerker
Nach dem vorübergehenden Abbruch der Schullaufbahn 1984 Ausbildung zum Müller in Nordwohlde (Niedersachsen), zwischen 1987 und 1988 und zwischen 1993 und 1994 Schichtführer im Mühlenwerk Harries, Bremen.

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